18. Februar 2016

Kirchenvertreter informierten sich über die innovative HARTING Welt

Nach Vortrag und Diskussion informierten sich die Kirchenvertreter im NAZHA über die Ausbildungsmöglichkeiten bei HARTING.

Vertreter des Evangelischen Kirchenkreises Minden und des Evangelischen Kirchenkreises Lübbecke informierten sich über die innovative HARTING Welt. Im Rahmen einer Diskussion mit Dietmar Harting, Vorstand Zukunft und Neue Technologie sowie persönlich haftender Gesellschafter, und weiteren HARTING Repräsentanten ging es um die Themen Neue Technologien, die Herausforderungen durch die fortschreitende Digitalisierung und Fachkräftegewinnung.

Federführend hatte Pfarrer Roland Mettenbrink, Pfarrer in Preußisch Ströhen, den Besuch organisiert. Der Gruppe gehörten auch Superintendent Jürgen Tiemann (Minden) und Superintendent Dr. Uwe Gryczan (Lübbecke) sowie die Landtagsabgeordneten Friedhelm Ortgies (CDU) und Ernst-Wilhelm Rahe (SPD) und Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker (CDU) an.

Uns ist die Region sehr wichtig

Einen kurzen historischen Überblick und die heutige Positionierung mit den verschiedenen HARTING Lösungen und  Produkten am Markt zeigte Detlef Sieverdingbeck, Zentralbereichsleiter Publizistik und Kommunikation, auf. Er stellte in seinem Kurzvortrag die Bedeutung von HARTING als Arbeitgeber im Kreis Minden-Lübbecke hervor. Derzeit beschäftigt HARTING an den Standorten Espelkamp, Rahden und Minden rund 2.370 Mitarbeitende. „Uns ist die Region sehr wichtig. Fachkräfte gewinnen wir nur, wenn wir als Arbeitgeber attraktiv sind – und dazu gehört ebenso eine leistungsfähige Region mit der entsprechenden Infrastruktur“, sagte Sieverdingbeck.


Ausbau der Attraktivität als Arbeitgeber

Wie HARTING seine Attraktivität als Arbeitgebermarke ausbaut, erläuterte Sonja Roth, Zentralbereichsleiterin Personal. Bei der HARTING Technologiegruppe wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seit Jahren erfolgreich umgesetzt. So ist bereits seit langem eine Gleitzeitregelung ohne feste Kernzeiten Standard. Über 50 verschiedene Gleitzeit- und über 100 Teilzeitmodelle richten sich individuell nach den Bedürfnissen der Mitarbeitenden. Auch die Home-Office-Regelung wird gerne in Anspruch genommen. „Die regelmäßigen Gesundheitschecks für die Mitarbeitenden sind eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, betonte sie. Um Frauen wirksamer zu unterstützen, wurde im Juni 2008 der nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen, „Komm, mach MINT“ gegründet. Bereits 2009 trat die HARTING Technologiegruppe diesem Pakt bei – mit dem Ziel, Frauen zu MINT-Fächern zu motivieren, so Roth weiter. Zu den MINT-Fächern zählen die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Kontrolle über den gesamten Prozess

In der anschließenden Diskussionsrunde machte Dietmar Harting deutlich, dass HARTING vor allem deshalb am Markt so erfolgreich ist, weil die Technologiegruppe die komplette Wertschöpfungskette abdeckt – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb beim Kunden. „Das war eine der wichtigsten Lehren, die ich von meinem Vater Wilhelm Harting gelernt habe. Als Unternehmen muss man stets die Kontrolle über den gesamten Prozess haben“, unterstrich der persönlich haftende Gesellschafter.

Intensiv wurde zudem das Themenfeld „der Mensch im Wandel der Digitalisierung“ diskutiert und wie es gelingt, die Beschäftigten zu informieren und zu qualifizieren. HARTING bietet hierzu intensive Schulungen und Informationsveranstaltungen an. Denn nach wie vor werde der Mensch Treiber und Gestalter dieses technologischen Wandels sein, so Dietmar Harting. „Der Roboter hilft uns nur dabei.“
 
Nach einem gemeinsamen Mittagessen informierte sich die Gruppe im Neuen Ausbildungszentrum HARTING (NAZHA) über die Ausbildung des HARTING Nachwuchses und im HARTING Qualitäts- und Technologiecenter (HQT) über die Steckverbinder von morgen.


Über HARTING:

Die HARTING Technologiegruppe ist ein weltweit führender Anbieter von industrieller Verbindungstechnik für die drei Lebensadern „Power“, „Signal“ und „Data“ mit 13 Produktionsstätten und 43 Vertriebsstätten. Darüber hinaus stellt das Unternehmen auch Kassenzonen, Komponenten für Elektromobilität sowie Hard- und Software für Kunden und Anwendungen u.a. in der Automatisierungstechnik, Robotik und im Bereich Transportation her. Rund 4200 Mitarbeiter erwirtschafteten 2014/15 einen Umsatz von 567 Mio. Euro.