18. Juli 2013

HARTING und OWL-Unternehmen fördern Berufseinsteigerinnen

Die HARTING Technologiegruppe und weitere Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe (OWL) fördern gezielt Berufseinsteigerinnen, die sich für einen MINT-Beruf (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) entschieden haben.

Dabei haben sich begleitende Mentoring-Programme für die Einsteigerinnen als sehr erfolgreich erwiesen. Dieses positive Fazit zogen nun Unternehmen, Führungskräfte, Mentorinnen, Mentoren und  Mentees bei einer Abschlussveranstaltung im Haus der HARTING Technologiegruppe in Espelkamp.

Mentoring fördert Berufseinsteigerinnen in der Startphase im Unternehmen und unterstützt die berufliche Entwicklung. Beim Programm „MINT-Mentoring Plus“ handelt es sich um so genanntes Cross-Mentoring: Hier begleiten neutrale, externe Fach- und Führungskräfte (mit oder ohne naturwissenschaftlichen-technischem Hintergrund) die Mentees in allen beruflichen Fragen. Das Programm läuft zwölf Monate, die Teilnahme am „MINT-Mentoring Plus“ ist für die teilnehmenden Unternehmen kostenfrei.

Bei der HARTING Technologiegruppe nahmen die vier Berufseinsteigerinnen Ramona Schlepp (Entwicklerin, HARTING Electric GmbH & Co. KG), Nadine Ewers  (Laboringenieurin für elektrische, mechanische, Klima- und Umweltprüfungen, HARTING KGaA), Dina Heinze (Abfall- und Umweltbeauftragte mit dem Schwerpunkt Umweltrecht, HARTING KGaA) und Ann-Christin Jerolm (Junior Global Supply Chain Process Manager, HARTING Electric GmbH & Co. KG) an dem Programm teil.

„In Deutschland sind derzeit rund 100.000 Ingenieursstellen unbesetzt. Der Fachkräftemangel kostet die deutsche Wirtschaft jedes Jahr über 8 Milliarden Euro. Insofern ist HARTING froh, frühzeitig junge Berufseinsteigerinnen in MINT-Berufen an die Technologiegruppe zu binden und ihnen den Start bei uns zu erleichtern“, sagt Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin.

„Meine Kompetenzen und Fähigkeiten werden durch das Programm MINT-Mentoring Plus frühzeitig erkannt. Diese werden dann gezielt gefördert. Ich kann mich in Abstimmung mit meinen Vorgesetzten beruflich nun bei der HARTING Technologiegruppe fokussiert weiterentwickeln“, sagt Dina Heinze. Die größere Arbeits-, Karriere- und Laufbahnzufriedenheit führen zu einer höheren Motivation und zu einer besseren Performance, wie Heinze weiter betont.

Neben den HARTING-Berufseinsteigerinnen nahmen elf weitere Mentees an dem Programm teil, die bei folgenden Unternehmen aus der Region tätig sind: Dresser-Rand GmbH (Bielefeld), WAGO Kontakttechnik GmbH & Co.KG (Minden), eltromat GmbH (Leopoldshöhe), Stiebel Eltron GmbH & Co. KG (Holzminden), POS Tuning Udo Voßhenrich GmbH & Co. KG (Bad Salzuflen), Weidmüller Interface GmbH & Co. KG (Detmold) und HELLA KGaA Hueck & Co. (Lippstadt).  
Das MINT-Mentoring PLUS ist Teil des Projekts „Kompetenzwerkstatt MINT-Frauen“. Die Kompetenzwerkstatt hat sich das Ziel gesetzt, qualifizierte Frauen für die Tätigkeit in Wirtschaftsunternehmen des MINT-Bereiches zu gewinnen und ihre berufliche Karriere zu fördern. Durchgeführt wird das Projekt von der Initiative für Beschäftigung OWL e. V., dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. und dem OWL MASCHINENBAU e. V.
Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ (www.bundesinitiative-gleichstellen.de). Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF).