20. Mai 2014

HARTING Erweiterung in Rahden nimmt wichtige Hürde

Die geplante Erweiterung des HARTING Werkes in Rahden hat eine wichtige Hürde genommen. Der Regionalrat des Regierungsbezirks Detmold hat auf seiner heutigen Sitzung die Änderung des Gebietsentwicklungsplanes einstimmig beschlossen.

Die Bezirksregierung wird nun unverzüglich die Planänderung der Landesplanungsbehörde in Düsseldorf zwecks Genehmigung anzeigen. Die Landesplanungsbehörde führt im Rahmen des Anzeigeverfahrens eine Rechtsprüfung durch und prüft, ob das Änderungsverfahren gesetzeskonform durchgeführt worden ist. Dazu hat sie drei Monate Zeit. Mit der anschließenden Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Änderung dann rechtskräftig.

„Die HARTING Technologiegruppe freut sich über dieses einstimmige Votum des Regionalrats. Wir sehen darin einen entscheidenden Schritt für den erfolgreichen Abschluss des Gesamtverfahrens“, sagt Dr. Michael Pütz, Vorstand für Personal, Werksanlagen und Recht. 

Der HARTING Standort Rahden soll nachhaltig gesichert und weiterentwickelt werden. Langfristig will die Technologiegruppe dort neue Arbeitsplätze schaffen. Da die derzeitige Fertigungshalle am Standort Weher Straße zu klein ist, um die Tochtergesellschaft HARTING Electronics komplett aufzunehmen, soll das Betriebsgelände um 20 Hektar erweitert werden. Daher werden in einem ersten Bauabschnitt zunächst 10 Hektar benötigt. In weiteren Schritten sollen dann die übrigen 10 Hektar folgen.