24. September 2007

FIB Kongress

Christa Thoben (li.) und Margrit Harting (re.) nutzten die Gelegenheit des FIB-Kongresses zum intensiven Gespräch.

Exkursion zu HARTING und intensive Gespräche auf dem VDI-Kongress „Frauen im Ingenieurberuf“

„Frauen machen Technik anders“ – so lautete das klare Statement von der Nordrheinwestfälischen Wirtschaftsministerin Christa Thoben am Freitag Abend. Der Impulsvortrag der Ministerin fand bei der Teilnehmerinnen und Teilnehmern des VDI-Kongresses „Frauen im Ingenieurberuf“ (FIB) viel Anklang und sorgte durch die mitreißende Vortragsweise der Ministerin für eine fast ausgelassene Stimmung.

Dennoch ist das Thema ein Ernstes: Auch heute noch, so beschrieben es die Teilnehmer/innen des Kongresses, müssen sich meist Frauen mit der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auseinandersetzen. Auf der anderen Seite stehen die Wirtschaftsunternehmen, die sich mit den Anforderungen der Mitarbeiter/innen und potenzieller Bewerber/innen auseinandersetzen müssen. Im Wettbewerb um die Besten gewinnen neben der fachlichen Ausgestaltung oft auch die Rahmenbedingungen einen immer größeren Stellenwert. Flexible Arbeitszeitmodelle, das Eingehen auf den Wunsch nach – teilweise vorübergehender – Teilzeitbeschäftigung sind daher für Unternehmen wie HARTING eine Selbstverständlichkeit. So berichtete Margrit Harting in der Podiumsdiskussion, der Auftaktveranstaltung zu dem Kongress, dass HARTING über 140 unterschiedliche Arbeitszeitmodelle hat, um die Interessen von Unternehmen und Mitarbeiter/innen bestmöglich zu vereinbaren. „Unsere Flexibilität schafft den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den größtmöglichen Freiraum, und das dient den gemeinsamen Interessen.“, so Margrit Harting, geschäftsführende Gesellschafterin der HARTING Technologiegruppe. Der Erfolg zeigt sich in der Bilanz des Unternehmens: mit einem Anteil von ca. 13% Frauen in den Ingenieurberufen liegt HARTING weit über dem Durchschnitt.

Dass die HARTING Technologie für Ingenieurinnen und Ingenieure faszinierend ist, spiegelte sich auch im lebhaften Interesse der Teilnehmerinnen an der Exkursion zum HARTING Werk in Espelkamp wieder, die am Freitag Nachmittag stattfand. Auch auf dem HARTING Stand, auf dem sich das Unternehmen während des gesamten Kongresses präsentierte, herrschte reger Betrieb: „Die Gespräche mit Studierenden, die ihren Einstieg in das Berufsleben planen, waren intensiv und viel versprechend“, so Britta Rohlfing, Market Manager bei HARTING und Mitorganisatorin der FIB-Kongresses. Besonders positiv wurde aufgenommen, dass Margrit Harting betonte: „Bei uns machen wir keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen, alle müssen sich ihren Aufgaben stellen und das tun unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sehr viel Engagement und Freude.“