19. Juni 2007

Tag der offenen Tür

Dietmar Harting eröffnet in Werk 1 den Tag der offenen Tür

Großer Andrang herrschte bei den Werksbesichtigungen

Zum krönenden Abschluss stiegen am Werk 2 tausende von Ballons auf.

Tag der offenen Tür in fünf HARTING-Werken - Tausende von Gästen bei HARTING

Zwölf Jahre nach dem letzten Tag der offenen Tür standen am Samstag, 16. Juni, Hunderte von Besuchern/innen vor den Werkstoren, um einen Blick hinter die Kulissen der HARTING Technologiegruppe zu werfen. Die Gäste begaben sich auf Entdeckungsreise in die HARTING-Welt. Mitarbeiter/innen stellten ihre Arbeitswelt bzw. ihren Arbeitsplatz im Unternehmen vor. Was sind Industrie-Steckverbinder und wie werden sie hergestellt? Wo kommen die Produkte zum Einsatz? Diese waren nur einige der vielen Fragen, die am Tag der offenen Tür beantwortet wurden.
Daneben erwartete die Besucher/innen ein buntes Unterhaltungsprogramm. Abwechslungsreiche Musikdarbietungen, z. B. von der Big Band des Söderblom Gymnasiums, sorgten in Werk 1 die ganze Veranstaltung über für gute Laune. Dort lud der zehnfache Tanzweltmeister Michael Hull zu seiner Mitmach-Veranstaltung „Sit & Move“ ein. Im Schulungs- und Präsentationscenter (SPC) tauchten die Gäste beim Rundgang in die über 60-jährige Unternehmenshistorie ein und konnten im Kino einen Image-Film ansehen. In der Ausbildungswerkstatt gab es „Ausbildung aktiv“ zu erleben.
Zum Auftakt eröffnete das Unternehmerehepaar Dietmar und Margrit Harting gemeinsam mit Tochter Maresa Harting um 10 Uhr die Veranstaltung und wünschten den Gästen „einen wunderschönen und spannenden Tag“. Dann wurden die Schranken von Werk 1 an der Marienwerderstraße 3 geöffnet. Mehr als 5.000 Gäste, darunter die Mitarbeiter/innen aus Espelkamp und Minden mit ihren Familienangehörigen und Freunden sowie ehemalige HARTING-Mitarbeiter/innen, besuchten das rundum gelungene Fest.
HARTING machte die Besucher/innen mobil. Die HARTING-Besichtigungstour von Werk 1 bis Werk 5 wurde durch Busse und den Moorexpress organisiert. Die Gäste konnten mit dem Shuttle-Service bequem zwischen den Werken im gesamten Stadtgebiet pendeln.

Rundgänge durch die Fertigungsbereiche wurden sowohl im Werk 1 bei der HARTING Electronics GmbH & Co. KG als auch im Werk 2 bei der HARTING Electric GmbH & Co. KG angeboten. Dort erfuhren die Besucher/innen wie Industrie-Steckverbinder entstehen und bekamen eine Vorstellung von der Fertigungstiefe des Unternehmens – von der Gehäusefertigung bis zum Steckverbinder-Einsatz werden alle Produktteile vor Ort hergestellt. Im Werk 3 bei der HARTING Applied Technologies GmbH & Co. KG, dem Werkzeug- und Sondermaschinenbau, konnten sich die Gäste davon überzeugen, dass zahlreiche der Maschinen, die in der HARTING-Fertigung zum Einsatz kommen, dort entwickelt und hergestellt werden. Die Produktion in einem modernen Automatenwerk wurde bei der HARTING Systems GmbH & Co. KG in Werk 5 präsentiert. Dort konnten sich die Besucher/innen darüber informieren wie von der Blechbearbeitung, über die Lackierung bis hin zur Technik, ein Automat hergestellt wird.
Schnelle Flitzer rasten beim HARTING Grand Prix über die Carrera-Bahn in Werk 2. Hier stand die Geschicklichkeit im Vordergrund, bei der Tombola im Lager- und Versandzentrum entschied das Glück darüber, welchen Preis die Teilnehmer/innen mit nach Hause nehmen konnten. An Werk 3 konnten die Gäste an der RFID-Torwand auch ihre fußballerische Zielsicherheit testen. RFID steht für Radio Frequenz Identification. Die Zielsicherheit des Schützen oder der Schützin wird per Funk gemessen. Personelle Angaben werden auf einen Chip bzw. ein RFID-Transponderetikett gespeichert und dieses auf den Ball geklebt. Bereits im Flug lesen mehrere an den Torpfosten und der -latte angebrachte Antennen die Informationen des Etiketts wieder aus und geben das Ergebnis des Schusses auf einem Bildschirm bekannt. Über diese Antennen und einen speziell programmierten Auswertealgorithmus ist es möglich, sowohl die gespeicherten Daten auszulesen als auch die ungefähre Ballposition zu bestimmen.

Im HARTING Training Center (HTC) in Werk 4B stellte der Personalbereich u. a. die Ausbildung, die Fort- und Weiterbildung und die Altersvorsorge vor. Technische Höchstleistungen boten die Roboter der RoboCup-Mannschaft Brainstormers Tribots im Werk 5. Das Team der Universität Osnabrück, das von HARTING langfristig unterstützt wird, hatte die RoboCup German Open 2007 auf der Hannover Messe gewonnen.
Bei der Vielfalt der Möglichkeiten kamen auch die kleinen Gäste nicht zu kurz. Für sie wurde an allen Werken ein buntes Kinderprogramm angeboten. Hunger und Durst konnten auf zahlreiche Art gestillt und gelöscht werden. Kulinarische Köstlichkeiten und Getränke aus allen Teilen der Welt – vom Schweizer Käse über italienisches Eis, Asia-Pfanne und amerikanische Muffins bis hin zu ostwestfälischer Bratwurst, von Café au lait bis Cocktails – gab es zu probieren. Die Vielfalt der Speisen und Getränke demonstrierte die internationale Aufstellung der HARTING Technologiegruppe.
Nach sechs Stunden „Tag der offenen Tür“ schlossen sich gegen 16 Uhr die Werkstore wieder für die Gäste. Zum krönenden Abschluss stiegen am Werk 2 tausende von Luftballons in den Himmel. Damit ging eine abwechslungsreiche und gelungene Veranstaltung zu Ende.