18. Juni 2007

Ein Hochhaus für HARTING

Die Schülerinnen und Schüler des Söderblom-Gymnasiums stellten ihre Ideen der Unternehmerin Margrit Harting (2. von rechts) und Schulleiterin Christiane Seibel (2. von links) vor.

28 Schülerinnen und Schüler des Söderblom-Gymnasiums (Jahrgangsstufe 10) waren eine Woche lang bei der HARTING Technologiegruppe zu Gast und hatten im Rahmen der Wirtschaftsinitiative "Jugend denkt Zukunft" Ideen für das Unternehmen entwickelt.

Jugendliche entwickeln Zukunftsperspektiven

Wie sieht die Zukunft von HARTING als innovativer Arbeitgeber aus? Wie könnte sich die Arbeits- und Unternehmenswelt im Jahr 2020 verändert haben? 28 Schülerinnen und Schüler des Söderblom-Gymnasiums (Jahrgangsstufe 10) waren eine Woche lang bei der HARTING Technologiegruppe zu Gast und hatten im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft Ideen für das Unternehmen entwickelt. Abschließend stellten sie ihre spannenden Ergebnisse der Unternehmerin Margrit Harting, Vorstandsmitgliedern, weiteren Unternehmensvertretern/innen und der Schulleitung des Söderblom-Gymnasiums, Klassenlehrern/innen, Elternpflegschaftsvertretern/innen und Eltern vor. „Stillstand ist Rückschritt“, war die einheitliche Meinung der Jugendlichen.
Für fünf Tage hatten sie sich in die Rolle von Berater/innen des Unternehmens versetzt und präsentierten heute Nachmittag ihre Ideen für „HARTING als innovativer Arbeitgeber 2020“. In sechs Planspielgruppen wurden Themen wie Globalisierung, Nachhaltigkeit, demographischem Wandel und lebenslangem Lernen diskutiert und vor diesem Hintergrund Pläne entwickelt, wie sich ein innovatives Unternehmen wie HARTING auf die sich ändernden gesellschaftlichen Bedingungen einstellen kann.

Begeistert lauschten die Zuhörer/innen den kreativen Ideen der Schüler/innen, die ganz in ihren Rollen aufgingen. Starthilfen für neu eingestellte Mitarbeiter/innen, effektives Personalmarketing, Unterstützung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, visionäre Arbeitsmethoden in der internationalen Zusammenarbeit und Maßnahmen zur Erhaltung von Leistungsfähigkeit auch für ältere Arbeitnehmer/innen waren das Ergebnis des einwöchigen Workshops.
Von einer eigenen Kindertagesstätte am Unternehmensstandort in Espelkamp, über eine Relax-Zone für Mitarbeiter/innen bis hin zum Gehirnjogging-Programm am Computer gingen die kreativen Lösungen für die Gestaltung der Arbeitswelt bei HARTING. Ein Hochhaus mit Wohnungen für Mitarbeiter/innen, einem Hotel für Besucher/innen aus dem In- und Ausland und einem Restaurant- und Wellnessbereich, der auch für die Espelkamper Bürger/innen eine hohe Attraktion darstellen würde, war einer der Vorschläge der Schülerinnen und Schüler.
Margrit Harting lobte die Ausführungen der Schülerinnen und Schüler des Söderblom-Gymnasiums und dankte für das Engagement der jungen Kreativen: „Mit Euren interessanten, frechen und vielseitigen Ideen habt Ihr uns die Möglichkeit gegeben, neue Perspektiven und Sichtweisen zu erfahren. Die frische und unabhängige Art, mit der Ihr Euch dem Thema gestellt habt, hat zu vielen Vorschlägen geführt, über deren Umsetzung wir uns jetzt Gedanken machen werden. Als innovatives Unternehmen gehört es für uns unbedingt dazu, gegenüber Meinungen und Ideen intern und extern aufgeschlossen zu sein. Vielen Dank, dass Ihr uns dabei unterstützt habt, unsere Zukunft als innovativer Arbeitgeber zu entwickeln.“
Christiane Seibel, Schulleiterin des Söderblom-Gymnasiums, bedankte sich bei Unternehmerin Margrit Harting und allen an dem Projekt beteiligten HARTING-Mitarbeiter/innen für die Chance, dass Schüler/innen das Planspiel „Jugend denkt Zukunft“ im Unternehmen durchführen konnten. „Unsere Schülerinnen und Schüler waren gerne bei HARTING zu Gast. Ich freue mich, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projekts die Möglichkeit gegeben wurde, das Unternehmen HARTING intensiv kennen zu lernen. Nicht nur einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zu erhalten, sondern aktiv Vorschläge für die Zukunftsgestaltung von HARTING als innovativer Arbeitgeber einbringen zu dürfen, war für unsere Jugendlichen eine Chance und eine Ehre.“

Allgemeine Informationen
Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Bei dem Projekt engagieren sich Unternehmen als Paten für Schulen und begleiten das jeweilige Innovationsspiel. In nur fünf Tagen entwickeln Jugendliche mit und in Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen und erleben Innovationsprozesse hautnah. Die UNESCO hat Jugend denkt Zukunft zum offiziellen Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ernannt.
Jugend denkt Zukunft ist ein innovatives Produkt des Beratungsunternehmens IFOK GmbH. Im September 2004 fiel der Startschuss für das Innovationsspiel im Rhein-Neckar-Dreieck. Seitdem haben Unternehmen bundesweit mehr als 300 Patenschaften für Schulen übernommen.
Bundesweite Partner des Projekts sind Wrigley GmbH, BASF Aktiengesellschaft und Vodafone Deutschland. Regionalsponsoren sind EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Wrigley GmbH, BASF Aktiengesellschaft und Vodafone Deutschland. Projektpaten sind die Ministerpräsidenten von Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen Matthias Platzeck, Christian Wulff, Jürgen Rüttgers und Georg Milbradt; Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit; der Wirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt Dr. Rainer Haseloff, die Kultusminister in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland Helmut Rau, Karin Wolff, Doris Ahnen und Jürgen Schreier; der Wirtschaftssenator in Hannover Gunnar Uldall, der bayerische Staatsminister Siegfried Schneider sowie der bayerische Staatssekretär Karl Freller.