10. Oktober 2006

Ein Zeichen für die Verbindung von Kunst und Technologie

Vor einem der neuen Kunstwerke im Botta-Bau in Minden (v. l.) Dietmar Harting, Stefan Hoderlein, Margrit Harting, Dr. Gérard Andrew Goodrow und Samuelis Baumgarte.

Unternehmerin Margrit Harting und Künstler Stefan Hoderlein.

Werk von Stefan Hoderlein im Botta-Bau enthüllt

„Die HARTING KGaA setzt ein sichtbares Zeichen für die Verbindung und das Zusammenwirken von Kunst und Technologie“, erklärten Margrit und Dietmar Harting. Das Unternehmerehepaar hatte am Freitagvormittag in einem Festakt im Foyer der Vertriebszentrale der HARTING Deutschland GmbH & Co. KG (Botta-Bau) in Minden ein eigens für HARTING gestaltetes Werk des renommierten Düsseldorfer Künstlers Stefan Hoderlein enthüllt. „In dem Kunstwerk wird die Professionalität und das klare Bekenntnis des Unternehmens zu Herkunft und Zukunft künstlerisch zum Ausdruck gebracht“, sagte Margrit Harting. Die Einführung in das Werk des Künstlers Hoderlein übernahm der Direktor der ART Cologne, Dr. Gérard A. Goodrow.

Im Jahr 2001 wurde die neue Vertriebszentrale in Minden nach Entwürfen des Schweizer Architekten Mario Botta gebaut. Die beeindruckende Architektur hat in Minden bereits ein markantes städtebauliches Zeichen am Simeonscarré gesetzt. Nun ist die gebaute Unternehmenskultur im Inneren mit dem außergewöhnlichen Kunstwerk gestaltet worden, das Stefan Hoderlein eigens für HARTING entwickelt und in Zusammenarbeit mit Samuelis Baumgarte Art Consulting, Bielefeld, realisiert hat. Unter dem Motto „Visionen Wirklichkeit werden lassen – Bewegung erleben“ wurde den etwa 150 Gästen die Neuschöpfung präsentiert.

Der Künstler Stefan Hoderlein, geb. 1960, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Bernd Becher und Prof. Nam June Paik sowie an der Saint Martin’s School of Art in London. Seit 1986 hat sich der Künstler mit seinen Arbeiten an zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Einzelausstellungen von ihm waren u. a. in der Kunsthalle Wien, im Württembergischen Kunstverein Stuttgart und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden zu sehen. Seit dem Beginn seines künstlerischen Schaffens setzt sich Stefan Hoderlein mit fotografischen Konzepten auseinander, doch seine Vorstellungen gehen über eine reine dokumentarische Fotografie hinaus. Vielmehr nimmt er die Fotografie als Ausgangsmaterial, um in Multimedia-Manier bewegte Collagen und computergenerierte Montagen zu komponieren.

In seiner Einführung verstand es der promovierte Kunsthistoriker Dr. Gérard Andrew Goodrow, die Gäste an das Werk der Gegenwartskunst heranzuführen. Dr. Goodrow ist seit September 2003 Direktor der führenden deutschen Kunstmesse Art Cologne und war zuvor in unterschiedlichen Positionen bei Christie’s International beschäftigt, zuletzt als Direktor der Abteilung zeitgenössische Kunst. Gérard A. Goodrow ist ein fundierter Kenner der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, der Künstler und des Museumswesens.

„Die Wirtschaft braucht Kultur, die Unternehmen und die Menschen, die diese Unternehmen ausmachen, brauchen die Kultur.“ Aus dieser Überzeugung haben Margrit und Dietmar Harting für den Botta-Bau zwei Kunstwerke gestalten lassen, die ein weiteres sichtbares Zeichen für die Unternehmenskultur setzen. „Mit der Gestaltung wird das Ziel verbunden, im Dialog mit der Kunst einen Gedanken- und Ideenaustausch anzuregen und ein Zusammenspiel von Technik und Kunst zu fördern, das gleichzeitig animiert und fasziniert“, erläuterte Margrit Harting den Gästen des Festaktes.