„Golden Mousetrap Award“ für HARTING RFID-Tag
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Der Transponder, den HARTING zusammen mit den Projektpartnern Lufthansa Technik Logistik, Lufthansa Systems und dem Zentrum für Intelligente Objekte am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt hat, ist der erste seiner Art, der die hohen Anforderungen von Instandhaltungsbetrieben in der Luftfahrtindustrie erfüllt. Mit dem Tag können erstmals Bauteile gekennzeichnet werden, die sich auch außerhalb der Flugzeugkabine befinden. Die dabei verwendete Technologie ermöglicht eine kontaktlose Funk-Identifikation eindeutiger Gerätedaten über eine Distanz von mehreren Metern.
Seit über zwei Jahrzehnten vergibt „Design News“ Preise für technische Innovation und Kreativität im Produktdesign. In diesem Jahr wurden die „Golden Mousetrap“ Awards in den vier Hauptkategorien: Electronics & Test, Automation & Control, Design Tools, Hardware & Software sowie Materials & Assembly verliehen. Eine Fachjury wählte aus einer Rekordzahl von eingereichten Beiträgen insgesamt 95 Finalisten und 18 Gewinner.
In der Kategorie Materials & Assembly gehört der HARTING RFID-Transponder nicht zuletzt wegen seines innovativen Materials zu den Gewinnern. „Der Tag basiert auf einer einzigartigen Technologie: 3D-MID", erläutert Albert Birkicht, Geschäftsführer der HARTING AG in der Schweiz, die den Transponder produziert. „Ein Laser aktiviert die Oberfläche eines aus speziell entwickeltem Kunststoff hergestellten Teils. Der aktivierte Oberflächenbereich wird chemisch so metallisiert, dass ein Antennenfeld entsteht. Dieses Herstellungsverfahren wird als LDS (Laser-Direktstrukturierung) bezeichnet. Die Daten für die Strukturierung werden direkt aus den CAD-Daten erzeugt und im Lasersystem verarbeitet, wodurch eine Strukturierung ohne Herstellung von Masken möglich wird.“



